Gedanken werden wahr
Es gibt nicht die eine Realität – keine objektiv überprüfbare und für alle Menschen gültige Realität. Realität entsteht durch unsere Erfahrungen und der Bedeutung, die wir dieser Erfahrung zuschreiben.
Realität ist das, was das Gehirn daraus macht. Es kann nicht zwischen Erinnerungen und tatsächlich gesehenen Dingen unterscheiden. Außerdem filtert, beurteilt und bewertet das Gehirn. Dinge, die das Gehirn nicht kennt, kann es nicht „sehen“ = wahrnehmen.
Das alles hat mit Glauben und Vertrauen zu tun.
Unser Denken und unsere damit verbundenen Emotionen sind geprägt von unseren Erfahrungen und daraus entstandenen Erkenntnissen. Wenn wir uns nur darauf beschränken, schleichen sich schnell festgefahrene Denkmuster und Gewohnheiten ein, die unsere Freiheit und Selbstbestimmung im Denken und Fühlen einschränken.
Auch wenn wir dies alle zunächst einmal tun, fühlen doch viele von uns, dass wir die Möglichkeit haben zu freien selbst bestimmten Entscheidungen. Unsere Wahrnehmung wird dadurch stark eingeschränkt und die Schöpfungskraft wird dadurch blockiert.
Unsere Wahrnehmung ist von vielen Sinneseindrücken abhängig. Sehen, fühlen, hören, riechen und schmecken sind genauso daran beteiligt, wie unser soziales, religiöses und kulturelles Umfeld. Das, was wir in unserer Kultur, von unseren Eltern, Lehrern usw. als die Wahrheit erfahren haben, ist für uns zunächst einmal unsere Realität über die Welt.
Die Schwierigkeit ist es, dass diese Prozesse meist unbewusst wirken. Da sie unseren Gewohnheiten und unseren sozialen Prägungen entsprechen, empfinden wir sie oft nicht als fremd. Es bedarf oft eines komplexen Prozesses, um solche Denkmuster überhaupt zu erkennen. Die Beschränkungen durch vorgeprägte Denkmuster nehmen uns allerdings den Blick für das Neue und damit für eine Freiheit und eine Bewusstheit, dass alles möglich ist.
Unvorstellbares wird immer unvorstellbar bleiben.
Das, was wir uns nicht vorstellen können, können wir nicht sehen und das kann auch nicht geschehen. Das ist deshalb so, weil wir erst „sein“ müssen, bevor wir „tun“ können und wir können nur in dem Ausmaß „tun“ wie wir „sind“, und was wir „sind“ hängt davon ab, was wir denken.
Wir erschaffen unsere Realität also selbst. Es gibt kein „Außen“ unabhängig vom „Innen“. Es kommt darauf an, was wir für real halten.
Wenn wir ein Fahrrad sehen, weiß unser Verstand: „Das ist ein Fahrrad.“ Das kommt daher, dass wir irgendwann gelernt haben: So sieht ein Fahrrad aus! Unsere Eltern oder wer auch immer hat uns das erste Fahrrad in unserem Leben gezeigt und es benannt. Wir haben diese Information abgespeichert mit allen dazugehörigen Sinneseindrücken, wie Aussehen, Geräusche, Geruch…
Wenn wir aber in unserem Leben noch nie ein Fahrrad gesehen hätten und es würde uns gezeigt werden, würden wir sagen: „Was ist das denn?“ Wir würden nach einem Namen suchen, eine Funktion wissen wollen, das Gerät ausprobieren… Erst dann könnten wir glauben und darauf vertrauen: Das ist ein Fahrrad… so funktioniert das… dazu ist das gedacht…
Glaube und Vertrauen entsteht vorrangig durch die Selbsterfahrung.
Der Gedanke ist die treibende Kraft – das Wissen, dass es funktioniert! Auf dass wir alle Grenzen sprengen, die wir uns aufgrund unseres Denkens selbst auferlegen.
Gedanken verursachen unsere Gefühle
Jede Verbesserung unseres momentanen Zustandes ist eine Frage der Emotionen.
Wir richten unseren Blick immer auf etwas mit einem emotionalen Hintergrund. Unsere Gefühle geben uns Aufschluss über unsere Gedanken. Wenn wir uns schlecht fühlen, uns sorgen machen oder Angst haben, ist dies ein Zeichen für negative Gedanken.
Es ist also wichtig, dass wir uns unserer Gefühle bewusst werden, weil es unmöglich ist uns schlecht zu fühlen und gleichzeitig positive Gedanken zu haben.
Anders herum geschieht aber eine Veränderung unserer Gedanken nur, wenn wir dabei gute Gefühle haben. Es ist unmöglich, sich schlecht zu fühlen und gleichzeitig gute, positive Gedanken zu haben.
Wenn wir uns gut fühlen, erschaffen wir eine positive Zukunft. Eine Zukunft, die im Einklang mit unseren Wünschen ist.
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Oliver Peiß hat in seinem Pure Void Blog einen Artikel zum Thema Loslassen, was unglücklich macht
Tags: Bewusstsein, Glück, Persönlichkeit, Selfness
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15.11.2009 um 17:49
Sehr schöner Artikel… Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Welt.
Liebe Grüße
Hermann