Manche von Euch erinnern sich vielleicht noch an die Serie “Ally McBeal”.
Ally hatte von Ihrer Psychologin verordnet bekommen, sich eine Hymne für die verschiedenen Gemütszustände zuzulegen, die sie innerlich singen sollte, wenn sie sich nicht gut fühlte. Das ging dann soweit, dass von einer solchen imaginären Hymne alle Menschen, die gerade mit ihr an einer Ampel standen, angesteckt wurden.
Ich fand die Idee schon immer gut und hilfreich. Nein, keine Sorge, ich laufe nicht tanzend über die Straße und ich erwarte auch nicht, dass jemand anders die Musik in meinem Kopf hört
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Als Angehörige, Freunde oder Nachbarn haben wir oft Berührungsängste den Trauernden gegenüber. Wir fühlen uns hilflos. Der Schmerz der Trauernden macht uns Angst, weil wir nichts tun können, um diesen Schmerz zu mildern. Schön und hilfreich ist es, wenn uns der Trauernde selbst anspricht, und um Hilfe bittet. Leider tun viele Trauernde dies aus Scham oft nicht.
