Reiki – was ist das?
Rei – ki heißt frei übersetzt “Energie des Lebens”. Es ist die universale Lebensenergie, die zur Heilung und zum Lösen von Blockaden benutzt wird. Übertragen wird Reiki in der Regel durch Handlauflegen. Hierbei liegt der Behandelte völlig bekleidet auf einer Liege oder auf dem Boden, eventuell sogar in eine Decke gehüllt, und der Reiki-Anwender legt seine Hände in bestimmter Reihenfolge auf den Körper. Manche gehen auch ohne System, rein intutiv, vor und lassen sich bei der Behandlung von ihren Händen führen.
Die Reiki – Ausbildung
Reiki lernen kann jeder. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Reiki-Systeme, die in unterschiedlicher Weise gelehrt werden. Ich nehme hier Bezug auf die Vorgehensweise beim Usui-Reiki. Hier geschieht die Ausbildung durch eine sogenannte Einweihungen, die ein Reiki-Meister/-Lehrer durchführt. Dabei werden idealerweise auch die Grundlagen und Anwendungstechniken, sowie die Reiki-Philosophie vermittelt. Zwischenzeitlich gibt es aber auch schon viele Reiki-Meister, die Ferneinweihungen geben. Sei es über Telefon oder gar komplett ohne persönlichen Kontakt.
Beim Reiki nach Dr. Mikao Usui gibt es 3 Reiki-Grade. Begonnen wird mit dem 1. Grad, dem sogenannten Shoden, bei dem der Reiki-Schüler in die Grundlagen eingeführt wird und zunächst einmal übt, die Energie wahrzunehmen und zu lenken. Dabei wird der Ablauf einer Reiki-Behandlung in einem bestimmten System gelehrt. Meist sind es 12 Handpositionen, die in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden. Der Schüler wird angehalten, die Reiki-Anwendung zunächst einmal bei sich selbst zu erproben.
Der 2. Grad (Okuden) wird erteilt, wenn der Schüler im 1. Grad schon einige Erfahrungen gesammelt hat. Die Ansichten darüber, wie viel Zeit zwischen den einzelnen Einweihungen liegen sollte, gehen dabei weit auseinander. Einige Lehrer machen alle Grade an einem Wochenende, andere sagen, es sollten mindestens 3 Monate dazwischen liegen, wieder andere sind der Ansicht, es erfordere Jahre, bis man genug Erfahrungen gesammelt und des nächsten Grades würdig ist. Im 2. Grad werden dem Schüler weitere Werkzeuge vermittelt, wie Fernreiki, vermittelt. Weiterhin kommen ab jetzt Reiki-Symbole zum Einsatz, die unterschiedliche Bedeutungen und Wirkungen haben.
Der 3. Grad (Shinpiden) ist der sogenannte Meister-/Lehrergrad. Hier kommt das Meistersymbol zum Einsatz. Dieser Grad wird in manchen Schulen auch aufgeteilt in den 3. Grad (Meister) und den 4. Grad (Lehrer). Ab jetzt kann man selbst Reiki lehren und Einweihungen durchführen. Der 3. Grad ist also nur sinnvoll, wenn man wirklich auch selbst ausbilden möchte. Ansonsten reicht die Einweihung bis zum 2. Grad absolut aus.
Die Reiki-Lebensregeln
Reiki ist grundsätzlich eine Lebensphilosophie und ein System der Energie- und Bewusstseinsarbeit. Die wesentlichen, von Mikao Usui propagierten Lebensregeln, lauten:
Gerade heute ärgere Dich nicht.
Gerade heute sorge Dich nicht.
Gerade heute sei dankbar für alle Segnungen.
Gerade heute verdiene Dein Brot ehrlich.
Gerade heute sei liebevoll zu allen Lebewesen.
Nach diesen Lebensregeln sollten alle Reiki-Anwender leben, wenn sie den Reiki-Weg ernsthaft einschlagen möchten.
Eine kritische Auseinandersetzung mit Reiki findet ihr hier.
Tags: Gesundheit, Reiki
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